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Verein MdG Saarlouis zu Gast in Köln

Verein Miteinander der Generationen Saarlouis zu Gast in Kölner Projekten

Vertreterinnen und Vertreter des Vereins Miteinander der Generationen Saarlouis e.V. unter der Leitung des Vorsitzenden Philipp Huch-Hallwachs konnten gemeinsam mit Vertreter/innen des Projektes MdG Steinrausch, der Ev. Kirchengemeinde Saarlouis sowie Mitarbeiter/innen der Stadtverwaltung Saarlouis sich in Köln über den Entwicklungsstadt von verschiedenen Projekten informieren. Nach Vorbereitung durch die Abteilung Familie und Soziales der Kreisstadt Saarlouis hatten die Teilnehmer/innen ein abwechslungsreiches Programm zu absolvieren.

Zu Beginn besuchte die Delegation das Mehrgenerationenhaus in Köln Kalk des Caritasverbandes. Das dem Bundesmodell zugehörige Mehrgenerationenhaus sieht einen Schwerpunkt seiner Arbeit in der Koordination der zehn Einrichtungen des MGH – Kalk. Durch die Zusammenarbeit wird ermöglicht eine große Palette von intergenerativen, interkulturellen und integrativen Angeboten bereit zu stellen. Zu den Angeboten und Dienstleistungen zählen u.a.: die Kalker Kleiderstube, Deutschlernen in Köln, Muttersprachlicher Unterricht- Bulgarisch, Deutsch-afrikanische Familienkonferenz: Offener Treff für Frauen, Offenes Atelier, Deutsch afrikanische Familienkonferenz: Hausaufgabenbetreuung für Kinder und Jugendliche, Treffpunkt Querbeet, Fiskos (plaudern), Polnische Schule sowie CarUSO Reflexionstreffen.

Der zweite Besuch führte die Delegation zum „Verein miteinander leben e.V.“. Seit über 40 Jahren setzt sich der Verein für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderungen ein. Mit verschiedensten Einrichtungen im Kölner Süden unterstützt der Verein biografiebegleitend das selbstverständliche Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderungen: von der Eltern-Kind-Gruppe für Babys und Kleinkinder über das integratives Jugendhaus bis hin zu Wohn- und Freizeitprojekten für Erwachsene. Mit seinen Einrichtungen möchten der Verein einen Beitrag zur Verwirklichung einer „inklusiven Gesellschaft“ leisten. Alle können überall teilhaben– und niemand wird aufgrund seiner Behinderung ausgeschlossen. Gefördert wird diese positive Entwicklung durch die UN-Konvention „Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderung“. Für die Teilnehmer/innen der Saarlouiser Delegation war auch gerade die Zusammenarbeit von Ehren- und Hauptamt in diesem Verein von größtem Interesse.

Das Bürgerzentrum Deutz war die dritte Anlaufstelle. Das Bürgerzentrum Deutz versteht sich als Gemeinweseneinrichtung im Kölner Stadtteil Deutz. Es will verbindendes Glied zwischen den Generationen sein, partei- und konfessionsunabhängig sozialpädagogisch tätig sein, und dabei allen gesellschaftlichen Gruppierungen in Deutz ein Forum und eine Plattform bieten und durch Kooperationen und Vernetzungen wichtige gemeinwesen relevante Themen aktiv bearbeiten und im Stadtteil platzieren. Das Mehrgenerationenhaus in Deutz bietet für Menschen verschiedenen Lebensalters Raum, sich ungezwungen zu begegnen und gegenseitig von den jeweiligen Kompetenzen der anderen zu profitieren. Es ist ein offener Ort, an dem gegenseitiger Austausch von Jung und Alt und Unterstützung von Familien neu gelebt wird. Darauf zielt auch das Projekt Deutzer Sozialbörse ab, dessen Grundidee es ist, einen Kompetenzmarkt von ehrenamtlichen Deutzern Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einzurichten, die in den verschiedenen, alltäglichen Bedarfssituationen anderen Deutzern Bürgern und Bürgerinnen Hilfestellungen leisten. Auch haben mehrere Damen jungen Menschen mit Lernbehinderung geholfen, wichtige Alltagskompetenzen, wie Lesen und Schreiben zu vertiefen. Es werden Unterstützungen u.a. bei Einkäufen, beim Bewerbungen verfassen, sowie Fremdsprachenkorrespondenzen gegeben. Die Initiatoren können feststellen, dass sich ein präsentes Gemeinwesenangebot im Stadtteil entwickelte, in dem Deutzer Bürger und Bürgerinnen sich in Bedarfsituationen gegenseitig unterstützen unter der organisatorischen Federführung des Bürgerzentrums.

Eine wichtige Botschaft des Bürgerzentrum Deutz ist, dass die nachwachsende Generation sowie deren Vertreter/innen in alle Prozesse eingebunden werden müssen. Die Vertreter/innen des Bürgerzentrums erläuterten, dass dann wenn die Kinder und Jugendlichen über die Projekte erreicht werden man auch die Großeltern erreicht.

Die vierte Anlaufstelle stellte das Netzwerk Katholisches Familienzentrum Köln-Kalk/Humboldt/Gremberg dar. In diesem haben sich fünf Tageseinrichtungen für Kinder des Kirchengemeindeverbandes St. Marien und St. Joseph in Köln-Kalk und St. Engelbert und St. Marien in Köln-Humboldt/Gremberg zusammengeschlossen. Das Netzwerk Katholisches Familienzentrum will die Angebote Ihrer Kindertagesstätten erweitern und die Familien in ihren vielfältigen Aufgaben noch besser unterstützen.

Die Konzeption des Netzwerkes besteht aus den Bestandteilen: Analyse der sozialen und der pastoralen Situation, Bedarfsanalyse und Zielentwicklung, Planung der erforderlichen Angebote sowie Vereinbarung der Leitungs-, Kooperations- und Kommunikationsstrukturen. Das Konzept wird im Rahmen regelmäßiger Reflektionen überarbeitet und weiterentwickelt und orientiert sich dabei an den Wünschen und Bedürfnissen der Eltern und ihrer Kinder.

„Für den Verein Miteinander der Generationen Saarlouis war es resümierend sehr interessant zu sehen, wie soziale Arbeit durch die Bündelung unterschiedlicher Finanzquellen von verschiedenen Trägern in Zeiten „knapper Kasse“ ermöglicht werden kann. Die Saarlouiser Delegation zeigte sich insgesamt beeindruckt von dem Engagement und dem Ergebnis der haupt- und ehrenamtlich Tätigen in den einzelnen Projekten. Philipp Huch-Hallwachs stellte abschließend fest, dass es jetzt gelte Ideen und Angebote in die Vision des „Miteinanders“ und damit in die Arbeit des MdG Steinrausch und der weiteren geplanten Projekte einfließen zu lassen.“

Autor:
Michael Leinenbach
(rBSA*)
Dipl. Sozialarbeiter / Sozialpädagoge

Kreisstadt Saarlouis,
Amt 50
stellv. Amtsleiter
/ Abteilungsleiter - Familie und Soziales-
Ansprechpartner: Lokales Bündnis für Familie Saarlouis

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Presse MdG Verein besucht Miteinander leben e.V. in Köln